Sendesaal von Radio Bremen Hörfunk unter Denkmalschutz

Radio Bremen hat seine beiden Standorte in Osterholz und in der Vahr seit über einem Jahr aufgegeben, um in einem neuen Gebäude, im Faulenquartier, Stellung zu beziehen. Um den Umzug und den Bau des neuen Gebäudes zu finanzieren, wurde auch das Gelände samt Gebäude in der Vahr an zwei Investoren verkauft. Auf dem Gelände befindet sich der Sendesaal, in dem einmalige Konzerte und Mitschnitte aufgenommen wurden. Doch die Investoren wollten das Gelände samt Sendesaal abreißen. Nach zähem Ringen steht der Sendesaal unter Denkmalschutz…

Wie heute bekannt wurde traten die beiden Investoren vom Kaufvertrag zurück und die Gruppe Hübotter und Kathmann übernehmen das Gelände wo der Sendesaal steht. Dieser Saal ist über 50 Jahre alt, besitzt aber eine einmalige Akustik, die seines gleichen sucht. Auch wenn der Sendesaal direkt neben einer vielbefahrenen Hauptstraße liegt, so hört man doch eine Straßengeräusche.

Die Investoren wollten auf dem Gelände Wohnungen schaffen, Hübotter und Kathmann wollen neben Wohnungen auch weiter den Sendesaal betreiben, sowohl für Veranstaltungen als auch für Tonaufzeichnungen. Nachdem der Denkmalschutz letztes Jahr durch Bürgermeister Jens Böhrnsen aufgehoben wurde, ist der Denkmalschutz für den Sendesaal nun wieder aktiv. Die beiden Investoren traten vom Kaufvertrag zurück und die beiden Unternehmer Hübotter und Kathmann haben nun den Zuschlag erhalten.

Wir wollen hoffen, das der Sendesaal Bundesweit regen Zuspruch erhält und fleißig genutzt wird.

Auch ALSEHK Computer Bremen hatte dort schon einmal kurz zu tun: Als Techniker und Berater für das Multimedia Theaterstück „Des Kindes Mozart@Sotto voce in der Nacht“ von Nina Kupczyk.

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