De-Mail: Datenschützer fordern Nachbesserung

Das Bundesinnenministerium möchte die De-Mail einführen, eine rechtsverbindliche E-Mailadresse. Doch was Wolfgang Schäuble als Innovation sieht, Dokumenten Safe, Daten an Behörden schicken, kritisiert die Opposition und der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar. Die Sicherheit der Dokumente sei nicht gewährleistet.

Wie Golem.de berichtet kritisiert der Bundesdatenschutzbeauftrage Schaar, das es keine End-to-End Verschlüsselung gibt, sondern nur innerhalb der Anbieter. Auch der Dokumenten Safe sei nicht verschlüsselt, das muß aber erfolgen. Auch soll sich der Bürger in einem Bürgerportal anmelden. Dadurch ist aber keine eindeutige Identifizierung gewährleistet.

Das ficht das Bundesinnenminsterium nicht und startet im Sommer 2009 das Pilotprojekt in Friedrichshafen, zusammen mit der Telekom, United Internet, Banken und Versicherungen. Darüber sollen die Anwender Versicherungspolicen und Verwaltungsabläufe abschließen. Alles über das Internet.

Ab 2010 soll das ganze dann Bundesweite eingeführt werden.

Am 4. Februar 2009 wurde der Entwurf im Bundeskabinett beschlossen.

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