- ALSEHK - in eigener Sache (39)
- ALSEHK Testberichte (4)
- Audio- und Videobearbeitung (4)
- Computer (52)
- Kamera und Fotografie (8)
- Software (9)
- Spiele (23)
- Telekommunikation und Internet (74)
- Verschiedenes (52)
- 15.1.2012: VBN-App: Wohl nicht für Symbian^3 Smartphones
- 15.1.2012: Gute Nachrichten für Stalker 2: Die Arbeiten gehen weiter
- 15.1.2012: T-Home Entertain bald auf anderen Geräten
- 5.1.2012: Neue Preislisten Online
- 31.12.2011: Einen guten Rutsch ins Jahr 2012!
- 24.12.2011: Frohe Weihnachten
- 22.12.2011: Änderungen bei Nokia: aus Symbian Belle wird Nokia Belle
- 13.12.2011: T-Com Router W723V und Sipgate: Alternative gefunden und Telefone laufen
- 25.11.2011: T-Com Router Speedport W723V mag kein Sipgate
- 27.10.2011: Testbericht Nokia E7
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- Juli 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
Vortrag von Christian Pfeiffer in Bremen
Christian Pfeiffer, Kriminologe und Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, hält in Bremen einige Vorträge zum Thema “Exzessiver Medienkonsum als Ursache von Schulversagen und Jugendgewalt? Was ist zu tun?”. Diese Vortrag ist öffentlich und kostenlos.
Am 9. Februar 2009 ist er zu Gast im Schulzentrum Findorff und hält dort einen öffentlichen Vortag zum Thema “Exzessiver Medienkonsum als Ursache von Schulversagen und Jugendgewalt? Was ist zu tun?”. Er will empirisch Nachweisen, das es einen Zusammenhang zwischen Gewaltspielen, zuviel Fernsehen und der daraus resultierenden Jugendgewalt und Schulversagen gibt.
Professor Christian Pfeiffer ist schon öfter mit solchen “Thesen” aufgefallen in der Presse. Er möchte, das die Egoshooter oder Gewaltspiele auf einen Index gesetzt werden, bzw. die Hersteller gezwungen werden solche Spiele nicht mehr herzustellen. Dadurch würde die Gewalt reduziert. Wenn man seine Aussagen oder Artikel ließt, könnte man meinen, das alle, die einen Egoshooter spielen zu Gewalt neigen.
Dann müßte ich schon ein mehrfacher Amokläufer sein, der ständig durch die Gegend rennt und Menschen entweder erschießt oder aber in die Luft sprengt. Entweder falle ich nicht unter sein Schema oder ich habe etwas bei den Egoshootern falsch gemacht…
Außer acht läßt er andere, richtige empirische Studien, die gerade veröffentlicht wurden, wonach es keinen kausalen Zusammenhang zwischen Amoklauf, Jugendgewalt und Schulversagen gibt, wenn ein Jugendlicher über Tage oder Wochen einen Egoshooter spielt.
Herr Pfeiffer scheint wohl auf publicity aus zu sein, denn er ignoriert andere Forschungsergebnisse, greift die Spielehersteller ohne Kenntnis zum Hintergrund an, und schert den Spieler über einen Kamm. Von seinem Institut kamen bis jetzt keine empirischen Langzeitstudien, die das belegen können, das es einen kausalen Zusammenhang gibt.
Wer an seinem Vortrag Interesse hat, kann sich im Schulzentrum Findorff, 9. Februar 2009, einfinden. Vortragsbeginn ist ab 19.30 Uhr. Wer mag kann ja hier gerne seine Meinung dazu kundtun, vor allem, was Professor Dr. Pfeiffer so erzählt hat.