Dell und HP springen Microsoft im Word-Verkaufsverbot bei

Microsoft ist von der kanadischen Firma i4i verklagt, da diese angeblich einen Code in Microsoft Word verwenden würden, mit dem .xml, .docx und .docm Dateien öffnen kann. Gegen diese Patentverletzung hat die Firma einen Sieg vor einem texanischen Gericht gewonnen.

Microsoft bleiben 60 Tage Zeit hier nach zu bessern. Das Verkaufsverbot greift ab dem 10. Oktober. Microsoft versucht das zu umgehen entweder mit einem erfolgreichen Widerspruch, einer außergerichtlichen Einigung oder einem Workaround entgehen. Betroffen davon sind Word 2003 und 2007 sowie der Nachfolger Word 2010.

Unerwartet haben sich die beiden PC Hersteller Dell und HP eingemischt in den Rechtsstreit. Diese geben bei Gericht nun an, das nicht nur Microsoft betroffen wäre sondern auch die beiden Hersteller. Diese würde mit Images arbeiten die auf die Hardware der PCs angepaßt bzw. geprüft wurden. Sollte nun die Funktion herausgenommen werden, müßten die Hersteller die neuen Images abermals überprüfen. Das würde erhebliche Einbußen für die Hersteller mit sich bringen.

Man geht davon aus, daß das Patent der Firma i4i bei genauerer Betrachtung vor Gericht nicht Standhalten würde. Aber so ein Rechtsstreit kann sich Jahre hinziehen.

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