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EU genehmigt Browserauswahlfenster in Windows 7
In dem Kartellverfahren der EU-Wettbewerbskommission gegen Microsoft ging es um die Monopolstellung von Microsofts Internet Explorer in den Betriebssystemen. Dieses Verfahren wurde von dem Browserhersteller Opera ins rollen gebracht. Es sah so aus, als wenn Microsoft sein neuestes Betriebssystem Windows 7 ohne Internet Explorer ausliefern würde. Doch Microsoft legte der EU Kommission einen Vorschlag vor, der vorsah, das man den Internet Explorer zwar mitlieferte, aber ein Auswahlfenster anbot, in dem der Nutzer sich seinen Browser aussuchen kann. Dies stieß abermals auf Kritik des Browserhersteller Opera.
Die EU Kommission akzeptierte den Vorschlag von Microsoft. Somit wird Windows 7 auch in Europa mit dem Internet Explorer ausgeliefert und enthält damit auch die Browserauswahl. Nutzer erhalten somit die Möglichkeit sich einen anderen Browser auszuwählen. OEM können wohl selbst bestimmen welchen Standardbrowser sie installieren wollen. Gegebenenfalls können sie den Internet Explorer deaktivieren.
Die Vereinbarung gilt fünf Jahre, so die EU Kommission und beinhaltet somit auch die Browserauswahl für künftige Microsoft Betriebssysteme.
Die jetzige Browserauswahl beinhaltet fünf Browser. Für zwölf verschiedene Browser ist in dem Fenster Platz. Die Liste soll regelmäßig aktualisiert werden. Die Browser werden nach Marktanteil gewichtet.