DHL: Beschwerden werden auf die lange Bank geschoben

Wie bereits gestern geschrieben, haben wir massive Probleme mit DHL. Nur weil unser fester DHL Fahrer einen freien Tag hatte, konnte die Aushilfe uns wohl nicht finden… „Empfänger unbekannt“ stand somit in der Sendungsverfolgung. Das bedeutet: Paket zurück an Absender. Noch mal drei Tage warten, bis die Ware bei uns eingetroffen ist. Für uns ein komplettes Verlustgeschäft, denn der Kunde von uns ist ebenfalls abgesprungen…

Ich habe heute durch Zufall mit unserem festen DHL Fahrer gesprochen und dieser sagte uns dann, das er einen Tag frei hatte. Was aber nicht zu erklären ist, warum der Aushilfsfahrer uns nicht finden konnte. Schließlich bekommen wir nicht erst seit gestern Pakete und wir sind schon mehr als drei Jahre am Markt.

Da wir auch keinen Rückruf bekommen hatten (das konnten wir uns schon denken!) und auch das Paket nicht geliefert wurde – was ja eigentlich sein sollte, gerade wenn ich das allererste Gespräch mit der DHL Hotline mir ins Gedächnis rufe – habe ich abermals bei DHL angerufen und nach dem Stand gefragt. „Das Paket ist auf dem Rückweg zum Absender,“ teilte mir die Dame am anderen Ende mit. Ich wandte ein, das man mir aber Versprochen hatte, das daß Paket noch in dieser Woche Zugestellt werden würde, sie würde das veranlassen. „So was kann meine Kollegin nicht versprechen, denn es wird immer in eine Fachabteilung weitergeleitet,“ erwiderte die Dame am anderen Ende. Mein Spruch dazu war dann nur: „Ein Versprechen ist also bei ihnen auch eine Kann Bestimmung und keine Muß Bestimmung. Außerdem sprach ihre Kollegin mit keiner Silbe von einer Fachabteilung.“

Die Dame am anderen mußte erstmal Schlucken, und schaute noch einmal in die bereits aufgenommen Daten. Die „Fachabteilung“ scheint wohl nicht gerade viel zu tun zu haben. Denn der Fall ist noch offen, nicht bearbeitet. Also doch ein Placebo. Der Hammer an sich ist aber, das der Absender eine Gutschrift erhält, wir werden jedoch auf den Kosten alle samt sitzen bleiben: gerade die Telefonkosten wenn man immer nur eine 0180 5 Nummer hat. Zudem ist der Kunde auch noch abgesprungen, nachdem er gehört hatte, das die Lieferung vorraussichtlich erst nächste Woche kommt.

Ich habe der Dame mitgeteilt, das wir uns überlegen werden, gerade weil wir einen Onlineshop haben, die Waren nicht mehr über DHL zu versenden, denn schließlich werden wir vom Kunden zur „Rechenschaft“ gezogen, wenn der Lieferant Mist baut. Außerdem werden wir unsere Unternehmerkollegen darauf hinweisen. Sie wolle das so weiterleiten an die Fachabteilung und wir würden noch einen Brief bekommen. Bringt viel, wenn wir einen Geschäftsverlust haben! Das krückt DHL ja nicht.

Resümee:

Ich weiß nicht, was sich DHL dabei denkt, aber so kann das nicht weitergehen (denken Sie überhaupt??). Wenn Sie so einen guten Service haben, dann muß man etwas dafür tun. Das scheint aber in diesem Fall nicht zu klappen. Zumal ich sagen kann, das mir weder geholfen noch eine konkrete Lösung angeboten wurde. Das zeigt, wie die Kunden behandelt werden. Nun werden wir uns auf die Suche machen müssen, welchen anderen Lieferanten wir nehmen können.

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