ALSEHK Computer Bremen telefoniert absofort mit IP-Anschluß: Umstellung von ISDN- auf IP- Telefonie verlief reibungslos

Wie bereits in einem früheren Blogbeitrag geschrieben, haben wir seit dem 20. September 2013 nun kein ISDN mehr. Durch die Umstellung des Tarifes, von Entertain Premium (5) auf Entertain Premium (6), mussten wir unseren „heißgeliebten“ und seit Jahren immer noch begehrten, da sehr stabil laufenden, ISDN-Anschluss (bei der Telekom „Universal-Anschluss“ genannt) aufgeben.

Warum sind wir oder manch andere so scharf auf ISDN?

Ganz einfach: Der Rufaufbau geht schneller, die Störungen halten sich in Grenzen, die Sprachqualität ist gut und es ist eine „ausgereifte“ Technik. Auch wir haben sehr an dieser Technik gehangen, jedoch ließ es sich nicht anders machen. Entweder man spart einige Euro, in diesem Falle fast 20,- Euro im Monat, oder man bleibt bei der alten Technik und wird ab 2016 zwangsweise umgestellt.

Wir haben uns für die „Sparvariante“ entschieden. Dabei ist es natürlich dem Leser unseres Blogs nicht entgangen, das es wohl Unstimmigkeiten mit den HD Paketen im Entertain Premium (6) und den noch zu buchbaren HD Paket gibt/gab. Diese sind aber nun aufgeklärt und bereinigt worden. Daher werden wir hier nicht näher darauf eingehen.

Wir wollen hier nur auf die Umstellung von ISDN, also dem Universal-Anschluss, auf den neuen IP-Anschluss eingehen. Auch auf Irritationen die in der Bedienungsanleitung des Routers stehen.

Der neue Freischalttermin war nun auf Freitag, 20. September 2013, 15:59 Uhr – laut Kundencenter -, festgelegt worden. In der Auftragsbestätigung stand etwas von bis spätestens 19 Uhr erfolgt die Umstellung. Da kein Techniker zu uns kommen musste, sondern höchstens in Kvz oder Hvt, um uns eventuell auf eine anderen Port aufzustecken, bzw. den ISDN Anschluss abzuklemmen. Das soll uns egal sein, wichtig war nur, das wir rechtzeitig bescheid wissen, und alles umstecken können, so dass wir nicht zu lange ohne Telefon sind.

Gegen 16 Uhr war noch nicht umgestellt, auch gegen 17 Uhr nicht. Wir machten uns so langsam Gedanken, denn der Tarif wurde schon umgestellt. Das konnten wir anhand von den HD Sendern erkennen. Nur Telefon war noch nicht umgestellt. Wir machten uns so direkt keine Sorgen, wir wären auch weiterhin mit ISDN – Entschuldigung Universal-Anschluss! – zufrieden gewesen. Gegen 18:10 Uhr konnten wir nur noch ein Rauschen in den Telefonen hören. Das war für uns das Startsignal unsere Geräte umzustecken.

Wir wussten durch Recherchen, das der Splitter und der NTBA verschwinden mussten. Auch wussten wir, das unser Router, Speedport W921V, einen Internen ISDN Anschluss besitzt, wo wir unsere Telefonanlage, Eumex 800, anschließen und betreiben können. Nur dieses Router Model hat einen internen ISDN Anschluss damit weiterhin ISDN-fähige Geräte an dem Router genutzt werden können, aber ebenso zwei Analoge Endgeräte. Nun haben wir aber unser Arbeitszimmer mit ISDN Dosen verkabelt, und die Router bieten keine Verkabelungsmöglichkeiten. Daher sind wir froh, den Router zu besitzen.

Nach dem wir den Splitter und NTBA entfernt haben, das Mitgelieferte Kabel TAE-auf-RJ45, angeschlossen haben, waren wir sofort wieder Online. Nun schlossen wir die Eumex 800 an den internen ISDN Anschluss des Speedport W921V an, gingen auf den Router und gaben im Bereich „Einstellungen“, „intern ISDN“ die Ortsvorwahl ein. In diesem Fall 0421.

Kurzer Einschub: Der Speedport W921V und W724V können auch an einem Annex J Anschluss betrieben werden. Annex B können alle Router, denn damit ist die Verbindung zu ISDN gemeint. Annex J ist ein „reiner“ IP-Anschluss.

Leider hörten wir immer noch ein Besetztzeichen im Hörer, so dass wir das Handbuch des Routers noch einmal konsultierten. Dort stand jedoch genau das drin, was wir bereits gemacht hatten. Aber wieso funktioniert das denn nicht? Es ist doch alles genau nach der Anleitung gemacht worden.

Des Rätsels Lösung: Alle Rufnummern, die in der ISDN Anlage stehen, müssen noch einmal in den Router eingegeben werden (also so, als wenn keine TK angeschlossen sei). Dadurch werden die Rufnummer Online registriert. Läuft also ein Gespräch auf, wird es über den Router an die ISDN Anlage weitergeleitet. Somit werde die Gesprächsdaten doppelt aufgezeichnet. Einmal im Router und einmal in der Telefonanlage.

Schade nur, das man das ganze erst mit Fummeln herausfinden musste. An dieser Stelle des Handbuches hätte noch einmal ein Hinweis eingebracht werden sollen, das die Rufnummern im Router ebenfalls eingegeben werden müssen. So klang es beim Lesen, das nichts weiter gemacht werden müsse, als nur die Anlage anschließen, im Router die Ortswahl eingeben und schon läuft IP Telefonie.

Bis auf diese Kleinigkeit, die die Telekom ausbessern sollte, spätestens beim neuen Modell, lief die Umstellung Reibungslos. Wir haben bereits Telefongespräche geführt, und es hieß, das wir besser zu verstehen wären. Na, wenn das nicht mal ein Lob ist. Vielleicht freunden wir uns noch an, wir und die IP-Telefonie. Mal schauen, wie es in den nächsten Tagen so läuft.

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