OLB Onlinebanking: Kundin „verzweifelt“ an neuem Aufbau

Ja, ja, ich weiß… man sollte kein Onlinebanking machen, wenn man sich damit nicht auskennt. Nun gibt es aber auch Fälle, da wird Onlinebanking gebraucht, wenn man nun im Ausland ist, für einen längeren Zeitraum. Und dafür haben wir der Kundin vor kurzem über die Webseite der OLB Bank Onlinebanking eingerichtet.

Nun nutzt unsere Kundin das Onlinebanking nicht so häufig, und den PC nur um etwas nachzusehen, E-Mails abzurufen und mal ein Schreiben aufzusetzen. Wenn dann natürlich die Hausbank die Seite „umstellt“, sowohl die Startseite als auch nach dem Einloggen das neue Onlinebanking, dann ist „Panik“ wohl angebracht.

Ihr viel das ganze nur auf, das hinter dem alten „Login Onlinebanking“ eine ganz andere Seite aufging. Nachdem Sie den richtigen „Button“ gedrückt hatte, erschien ein neues Login für das Onlinebanking. Zudem sollte eine neues ActiveX Modul installiert werden. Ab da war für sie der Tag gelaufen.

Wir schauten uns das ganze an, zeigten die neuen Schritte zum Onlinebanking und erklärten, warum die Bank nun die Seite modernisiert hatte. Wir installierten Ihr das neue ActiveX Modul und schon gab es für Sie das nächste Problem: zum Einloggen mußte Sie den Pfad für den HBCI Schlüssel heraussuchen, und danach eine PIN eingeben. Für Sie schleierhaft, was denn nun eine PIN sei, denn Sie hatte keine. Hatte Sie schon! Nur die Bank hat die Bezeichnung von vorher „Passphrase“ in PIN geändert. Also wieder neu notieren.

Das Ihr das nicht geschmeckt hat, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Schließlich mußte Sie sich an neue Schritte und Namen gewöhnen. Tja, liebe OLB, da habt Ihr mit der Kundin einen guten Fang gemacht. Ich denke mal, wenn nicht einfach das Aussehen und die Bezeichnungen so häufig geändert würden, dann hätten einige Kunden Spaß daran. Aber wenn es schon so kompliziert ist einen HBCI Stick selber zu erstellen, ist das kein Wunder.

Nun hofft Sie das Sie damit zurecht kommt… aber nur solange, bis die Bank wieder umstellt. Und ich denke, da wird unsere Kundin nicht alleine mit dem Problem dastehen.

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4 Kommentare zu OLB Onlinebanking: Kundin „verzweifelt“ an neuem Aufbau

  1. Silke Joanni sagt:

    Die neue OLB App auf meinem neuen iPhone 7 funktioniert nicht. Beim Einrichten eines Passwortes für die App mit allen gewünschten Kriterien (alle Haken sind grün) kann ich nirgendwo „weiter“ klicken

  2. Hallo Kay, nicht ist 100 Prozent sicher. Man sollte aus dem Grund beim Online-Banking darauf achten, dass man sich auf der Homepage der Bank befindet. Dann sollte nichts schief gehen. Viele Grüße

  3. Test sagt:

    Ich bin selbst langjähriger OLB Kunde. Das Online Banking wurde in den letzten 7 Jahren nun das erste mal geändert. Für mich war die Umstellung kein Problem. Ich suche aber auch an der Tankstelle nicht meinen Tankdeckel oder muss Schuhe mit Klettverschluss tragen und ich kann sogar die Automaten der deutschen Bahn bedienen.

    Es soll auch Leute geben die auf eine Mail hin 100 Tans eingetragen haben und sich dann wundern warum plötzlich das Geld nicht mehr auf dem Konto ist. Auch dies würde ich nicht tun.

    Es soll so sicher sein wie möglich, aber auch so einfach das man nur einen Knopf drückt und schon soll man ohne irgendwelche Legitimationsverfahren im Online Banking sein. Herzlichen Glückwunsch. Das funktioniert nicht.

    • Kay Kisser sagt:

      Da muß ich zustimmen, einige geben/gaben Ihre TANs komplett in das System ein. Das ist natürlich eine Sicherheitslücke. Das machen sich aber viele Kunden nicht bewusst.

      Weder Banken noch „etablierte“ Kunden die Regelmäßig Onlinebanking nutzen können wohl nicht mehr nachvollziehen, wenn gerade jemand damit beginnt, soweit zurecht kommt und dann alles geändert wird. Das ist dann schon etwas ärgerlich, schließlich hätte man eine kleine Tour machen können, was sich geändert hat. Es gibt halt Kunden, die „Angst“ haben etwas anzuklicken. Aber das ist wirklich schwer, es jemanden zu erklären, der seit Jahren Onlinebanking macht.

      Sicher ist so eine Bankenwebseite leider nicht. Schließlich kann man dem Kunden eine gefälschte Bankenwebseite „unterjubeln“ ohne das es ihm auffällt, da spielt es keine Rolle, welches Legitimationsverfahren verwendet wird.

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