Huchtinger Initiative Demo: Rückstaus waren mehr als sichtbar

BSAG_LOGO_LINIE1Wer heute gegen 15 Uhr über die Kirchhuchtinger Landstraße in Richtung Roland Center oder Huchtinger Kreisel wollte, stand länger in der „Schlange“ oder an der Ampel, als gewöhnlich. Ebenso erging es den Autofahrern, die vom Huchtinger Kreisel kamen. Grund war eine Demonstration der „Huchtinger Initiative“ gegen die Verlängerung der Straßenbahnlinien 1 und 8.

Damit wollte die Initiative zeigen, das es sehr wohl zu Rückstaus kommt und damit der Stadtteil mehr belastet wird, als er jetzt schon ist. Dabei konnten man auf viele Augenzeugen zurückgreifen, die den Initiatoren mitgeteilt hatten, das des unter anderem einen großen Rückstau bis fast nach Groß Mackenstedt gegeben hatte. In der anderen Richtung reichte der Rückstau bis zum Huchtinger Kreisel und etwas darüber hinaus. Somit standen auch die Autofahrer im „Stau“ bei der Ausfahrt Kirchhuchting.

Nach einer Stunde war der Spuk wieder vorbei und so langsam erholte sich der Verkehr auch wieder. Man wollte einfach mal den Menschen im Stadtteil und Umgebung aufzeigen, das die Computersimulationen nicht immer alles korrekt anzeigen und darlegen, wie es die Politiker und „Fachleute“ uns Huchtinger darstellen wollen. Der Rückstau ist vorprogrammiert und ebenso die erhöhte Staugefahr wenn alle drei Minuten für 90 Sekunden eine Straßenbahn in Richtung Mittelshuchting oder Roland Center fährt. Alleine in dieser Ecke (Willakedamm, Kirchhuchtinger Landstraße, Werner-Lampe-Straße) gibt es bis zu drei Ampelanlagen mit Prioritätsschaltung.

Jetzt ist sichtbar geworden, das die Straßenbahn Verlängerung im Stadtteil Huchting nicht optimal ist, den Stadtteil in ein Verkehrschaos stürzen würde und es Verschwendung von Steuergeldern wäre. Zudem hat die BSAG immer wieder betont das man nun auch Elektrobusse bzw. Hybridbusse in seinem Fuhrpark aufgenommen hat. Überall berichtet die BSAG darüber, weigert sich jedoch konsequent (mit vollster Absicht??!) diese Busse im Stadtteil Huchting gezielt zur Erprobung einzusetzen.

Diese Aktion von heute kann ich nur Begrüßen und unterstützen. Denn nur so kann man die „Planer“ einmal aufzeigen, was passiert. Am Reißbrett und an Simulationen sieht immer alles gut aus, nur ist das nicht immer mit der Realität vereinbar.

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