Nokia Ovi Suite und Lexware Büroeasy 2010: Probleme mit Office 2010

Wer MSDN Kunde, Technet Kunde oder MAPS nutzt, kann noch vor dem Offiziellen Verkaufsstart Microsofts Office 2010 sein Eigen nennen. Diese liegt sowohl in 32-bit als auch 64-bit vor. Wir haben da aber schon eine kleine Überraschung erfahren, mit der Nokia Ovi Suite und Lexware Büroeasy 2010.

Microsoft Office 2010 liegt absofort sowohl als 32-bit als auch in 64-bit vor. Wir haben uns natürlich für die 64-bit Version entschieden, da wir bereits Windows 7 Professional als 64-bit verwenden. Auch wenn Microsoft in einem seiner Blogs darauf aufmerksam gemacht hat, das vieles nicht unterstützt wird, waren wir doch frohen mutes.

Die Installation ging schnell von der Hand und auch die Einheitliche Oberfläche überzeugte sofort. Der Start der Programme geht sehr zügig, zügiger als bei Office 2007, und man findet sich sofort zurecht. Wichtig für uns: Das Büropaket Büroeasy 2010 von Lexware soll wieder auf Word 2010 zugreifen. Darüber lassen wir unsere Rechnung und Lieferscheine ausdrucken. Bei der 64-bit Version von Word gab es eine Laufzeifehlermeldung. Nachdem man diese mit „OK“ bestätigt hat, öffnete sich Word und es standen alle Daten drin. Einziges Manko: Wenn man in einer Rechnung oder Lieferschein mehrere Positionen hat, dann wird nur eine Position in dem Worddokument vermerkt. Der Rest muß also per Hand nachgetragen werden.

Und bei der Nokia Ovi Suite? Alles funktioniert soweit, nur das Syncronisieren mit Outlook – Terminkalender, Aufgaben und Kontakte – funktioniert nicht. Die Syncronisation funktioniert sowohl unter der 64-bit als auch unter der 32-bit nicht!

Wir haben vorübergehend wieder gewechselt auf die 32-bit Version von Office 2010. Damit funktioniert auch wieder Lexware Büroeasy 2010 und alle Positionen werden übernommen.

Eigentlich bin ich etwas enttäuscht darüber, das 64-bit stiefmütterlich von den Softwareschmieden behandelt wird. Gerade wie Lexware, wo im Hintergrund eine Datenbank für das Programm läuft, sollte doch über 64-bit froh sein. Der Anwender wäre es. Applikationen, Anwendungen aber auch Datenabruf geht damit schneller von der Hand. In einer Zeit, wo Zeit Geld ist, und die Datenmengen steigen ist 64-bit ein neuer Weg. Hätte Microsoft nicht auf 64-bit aufgebaut und es so forciert, dann würden alle anderen Hersteller über den Konzern herfallen. Nun aber müssen die Anwender über die Drittanbieter „herfallen“ und Ihnen gehörig auf die Füße treten um 64-bit Software zu erhalten. Diese können nicht einen Konzern schelten, und dann selber in eine Schockstarre verfallen und hoffen, das 64-bit an ihnen vorbeigeht.  So können sich die Drittanbieter von Software auch ins Aus Schießen.

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