Straßenbahnverlängerung Linie 1 nach Mittelshuchting: BTE Trasse mit Herbiziden belastet

BSAG_LOGO_LINIE1Jetzt kann man sich darüber lang und breit äußern, Tiraden lostreten und natürlich vorneweg sagen, das die Bewohner selber schuld sind, das Sie dort Wohnen. Doch das Thema ist ein etwas, das neu hinzugekommen ist, und von dem keiner etwas so „ganz genau“ wußte. Verwendung von Herbiziden auf der BTE Trasse!

Es für den Betreiber der BTE Trasse – also auch der BSAG – natürlich preiswerter und einfacher, Herbizide zu versprühen und so das Unkraut zu bekämpfen, als Mitarbeiter einzusetzen, die das ganze per Hand entfernen. Doch hat das ganze dann einen bitteren Nachgeschmack, wenn auf dieser Strecke die Straßenbahnlinie 1 und 8 „gebaut“ werden soll. Schließlich wurde seit gut 30 Jahren das Zeug dort verspritzt, und daß, ohne das die Anwohner davon etwas erfahren haben. Meistens nachts, so meine letzten Informationen.

Der Strecken Betreiber muß die Anwohner vorher Informieren, das dort mit Herbiziden gearbeitet wird, und die Anwohner sollten die Fenster geschlossen halten, während dort das Zeug versprüht wird. Doch die Anwohner haben davon keine Kenntnis erhalten und wußten davon nichts. Wie soll man Fenster schließen, wenn man nicht weiß, wann die Strecke Besprüht wird? Nun sind einige der Mittel in den verdacht geraten, Krebserregend zu sein. Oben drein kommt noch hinzu, das in den ganzen Jahren das Herbizid in den Erdboden eingedrungen ist. Durch Regen und Erosion ist das Herbizid tiefer in den Erdboden eingedrungen und hat das Erdreich verseucht.

Da immer die Rede davon ist, das der Straßenbahnausbau ja „nicht mehr so teuer“ ist, so muß man nun feststellen, das zusätzliche Kosten auf Bremen zu kommen werden. Schließlich muß der Erdboden abgetragen werden, mit neuem Sand aufgefüllt werden und die Kontaminierte Erde muß speziell Entsorgt werden. Ich glaube kaum, das es das für ein „Taschengeld“ geben wird. Hier werden anscheinend mal wieder die Bürger für Dumm verkauft. Jahrelang wurde gesprüht und nun kommt es einem so vor, als ob das nur eine „Kleinigkeit“ wäre.

Durch solche Maßnahmen verteuert sich natürlich der Ausbau und wird damit abermals zur Farce.

Wer es nicht glauben möchte oder will, dem legen wir hier einige Korrespondenzen bei und auch jeweilige Zeitungsartikel, die sich auf Glyphosat, Roundup und Herbizide beziehen sowie die Korrespondenz mit der Gesundheitsbehörde, die betroffene und Anwohner geführt haben. Alle Dokumente liegen in PDF Form vor.

Glyphosat – WK

Roundup

Altlastgutachten

E-mail – Gesundtheitsenator

Hilfen

Herbizide – Fachanwalt

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